
Elektro - Heizung - Sanitär - Solar
Wärmepumpen |
Dipl.-Ing. Harald Diercks
Vereidigter Sachverständiger der
Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade
Dorfstraße 27
21712 Großenwörden
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Tel. 04775-788
Fax. 04775- 488
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Die
Wärmepumpe
– heizen ohne Gas und Öl
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RA. Diercks, Senior &
Dipl.-Ing. Harald Diercks, Gf.
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Zu Verwechslungen bei der Beurteilung von
Wärmepumpenheizungen führen oft die
Leistungszahl (COP /
Coefficient Of Performance)
und die Jahresarbeitszahl (JAZ),
Dabei hat das eine mit dem anderen nur
bedingt etwas zu tun.
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Die Leistungszahl εWP (gesprochen: Epsilon) =
COP
(engl. Coefficient of performance)
von Elektrowärmepumpen
ist das Verhältnis des bei bestimmten Betriebsbedingungen
im Labor des Herstellers abgegebenen Nutzwärmestroms bezogen auf die eingesetzte
elektrische Leistung für den Antrieb des Verdichters und der
Hilfsantriebe (nach DIN EN 14511 / DIN EN 255-3) (ohne
Heizungsumwälzpumpen).
Die DIN EN 255 wird bei einer Spreizung auf der
Verflüssigungsseite von 10 K gemessen bei nur 25 °C
Rücklauftemperatur.
Die DIN EN 14511 wird mit einer Spreizung von 5 °K
gemessen, die Leistungszahl wird dadurch etwa 8 % schlechter.
Die Leistungszahl (COP) steht in den WP-Prospekten und
Preislisten der Hersteller und dient dem Vergleich verschiedener
Fabrikate und Typen.
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Jahresarbeitszahl (JAZ): Diese Kennziffer
beschreibt den Nutzungsgrad des Heizungs-Systems beim Betreiber und entscheidet
über die Förderungswürdigkeit bei Ein- und Umbau der
Heizungsanlage.
Sie ist der Maßstab für die Effizienz der
Wärmepumpenanlage und sagt aus,
wie viel Heizungswärme (Wärmemengenzähler) im Verhältnis zum
eingesetzten Strom (Stromzähler) von der Wärmepumpe im Laufe eines ganzen Jahres
im betreffenden Haus erzeugt wurde.
Die Jahresarbeitszahl (JAZ) ist u. a. abhängig von
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der Heizlastberechnung
und die darauf abgestimmte
Dimensionierung der Wärmepumpe,
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der Auslegung und der richtig dimensionierten
Wärmequelle,
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dem Temperaturhub (Differenz zwischen
Wärmequellentemperatur und der Vorlauftemperatur),
-
der optimierten Wärmenutzung über Flächenheizung
bzw. Heizkörper und der Warmwassererwärmung
-
einer angepasste Hydraulik mit einem günstigen
Volumenstrom und entsprechender Spreizung,
-
dem richtig installierten
Wärmemengenzähler mit
zeitgleicher Ablesung mit dem Stromzähler,
-
dem richtig, installierten
Stromzähler
(Betriebskosten mit ggf. E-Heizstab, ohne Heizungsumwälzpumpe),
-
der
klimatischen Lage,
-
dem
Wetter
-
den Heizgewohnheiten (Nutzerverhalten),
-
der Bauweise eines Hauses; schwer (massives
Mauerwerk) oder leicht (Holzständerbauweise),
-
der Einhaltung des Wärmebedarfs des Gebäudes
(Bauausführung, Dämmung, Luft- u. Winddichttigkeit)
-
dem Alter des Gebäudes, ob noch in der
Austrocknungsphase
-
der Warmwasserbereitung, wenn sie für die JAZ mit
erfasst wurde
Zur Ermittlung der Jahresarbeitszahl (JAZ) sind die
Anfangsstände der Zähler erforderlich, ein Ableser müsste diese
festhalten und nach genau 1 Jahr wieder notieren.
Sollte die ermittelte Jahresarbeitszahl nicht den Anforderungen
genügen, muss das v. g. überprüft werden.
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Förderung von effizienten Wärmepumpen in
Bestandsgebäuden ab 01.09.2011
Je nach Bauart müssen mindestens folgende
Jahresarbeitszahlen nachgewiesen werden:
3,8 bei Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen
in Wohngebäuden
4,0 bei Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen
in Nichtwohngebäuden
3,5 bei Luft/Wasser-Wärmepumpen
... mehr

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Für Wärmepumpen gelten
folgende Fördervoraussetzungen:
Es muss ein Stromzähler sowie mindestens ein
Wärmemengenzähler zur Messung der größten Wärmemenge der Anlage
vorhanden sein.
Seit dem
01.09.2011 (Antragseingang beim BAFA) sind effiziente
Wärmepumpen nur dann förderfähig, wenn mindestens eine
Umwälzpumpe der Effizienzklasse A im Heizkreis eingebunden ist.
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Eine Alternative für die
konventionelle Heizung gibt es schon lange: Bereits seit 30 Jahren
installieren wir energiesparende und umweltschonende Wärmepumpen.
Durch die ständig steigenden Öl- und Gaspreise steigt die Zahl der
jährlich neu installierten Wärmepumpen für Heizung und Warmwasser
stark an.
Problemlose Installation, akzeptable
Anschaffungskosten und wirtschaftliche Betriebsweisen empfehlen
unsere Wärmepumpen gleichermaßen für Neu- und Altbauten.
Neueste Untersuchungen zeigen, dass
Wärmepumpen die Energiekosten um bis zu 50 Prozent gegenüber einer
herkömmlichen Heizung senken können. Bei diesem Preisunterschied
lassen sich die höheren Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe in
absehbarer Zeit wieder hereinholen. Berücksichtigt man zudem die
knapper werdenden Erdölreserven - Prognosen sprechen von nur noch
40 Jahren - und die damit auch langfristig steigenden Preise,
bieten Wärmepumpen eine echte Alternative.
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Welche Wärmequellen kann ich nutzen?
Bei der Wahl Ihrer Wärmepumpe ist die Auswahl der Wärmequelle
entscheidend.
Im Großen und Ganzen unterscheiden wir folgende Wärmequellen:
» Erdreich (Flachkollektor 1,20m - 1,50m tief)
» Erdreich (Tiefen-Sonden, bis ca. 150m tief)
» Außenluft
» Abluft
» Wasser (Grund- oder Oberflächenwasser welches allerdings oft
nicht geeignet ist)
Die Wärmepumpe bekommt ca. ¾ ihrer Energie
aus Wärmequellen der Umwelt:
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Die Wärmepumpe stellt
eine der effizientesten Technologien zur Erzeugung von Heizenergie
dar. Sie nutzt die in Luft, Wasser oder Erdreich gespeicherte
Sonnen- und Erdenergie für Heizzwecke. Die Funktion ist
vergleichbar mit dem umgekehrten Prinzip eines Kühlschranks.
Selbst bei Außentemperaturen von -15 Grad gewinnen Wärmepumpen
die erforderliche Energie.
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Wir haben für Sie fünf
Wärmepumpen-Hauptgruppen, abhängig von der Wärmequelle:
1.
Erdreich-Sole/Wasser-Wärmepumpen mit ca. 400 % Wirkungsgrad
2. Tiefen-Sonden-Sole/Wasser-Wärmepumpen mit ca. 400 %
Wirkungsgrad
3. Außenluft/Wasser-Wärmepumpe mit ca. 300 % Wirkungsgrad
4. Abluft/Wasser-Wärmepumpe mit ca. 400 % Wirkungsgrad
5. Grundwasser/Wasser-Wärmepumpe mit ca. 500 % Wirkungsgrad
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Unsere Wärmepumpen eignen sich für
Neubauten ebenso wie für bestehende Heizungssysteme. Immer mehr
Hausbesitzer wechseln auch bei der Modernisierung von einem
herkömmlichen Energieträger zu dieser Umweltheizung. So ist es
beispielsweise möglich, einen vorhandenen Ölkessel durch eine
Wärmepumpe zu ersetzen. Häufig kann das vorhandene
Wärmeverteilsystem unverändert weiter genutzt werden. Insbesondere
dann, wenn der Wärmebedarf des Gebäudes im Laufe der Jahre durch
nachträgliche Wärmedämm-Maßnahmen reduziert wurde. Neben dem
Heizbetrieb können Wärmepumpen auch problemlos die
Warmwasserbereitung übernehmen.
Vorteilhaft für eine höhere Jahresarbeitszahl (JAZ) ist immer eine
Fußboden- oder Wandheizung.
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Glückliche Besitzer einer tecalor-Wärmepumpe von
Fa. Diercks GmbH
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Der weltweite Ausstoß
klimaschädlicher Treibhausgase steigt z.Z.
wesentlich dramatischer an als vom UN-Klimarat (IPCC)
vorausgesagt.
Die drohende Erderwärmung hat katastrophale Überschwemmungen
der küstennahen Landstriche zur Folge!
Heizen Sie deshalb
umweltfreundlich mit
der Wärmepumpe,
um den Kohlendioxid-Ausstoß CO² zu senken.
Strom u.a. aus
erneuerbaren Energien wie z.B.
Windkraft- und
Biogas-Anlagen
für den Antrieb der Wärmepumpe wird es immer geben.
(Erneuerbare Energien
sind unerschöpfliche natürliche Energiequellen
die sich ständig aus der Sonnenenergie direkt oder indirekt
regenerieren.)
Ihr Vorteil:
Wir installieren für Ihr Haus eine
energiesparende, umweltfreundliche Heizungsanlage.
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